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Herbstzauber: die Kunst des Layering

Layering-wie geht das?

Modisch gesehen steht das Layering, als Übergangslook, immer zur Disposition.

Mehrere Schichten stilvoll übereinander getragen, ohne dem Look den Bastelstatus zu verleihen.

Die Material Frage stellt sich für mich jede Saison neu, was für Lösungen biete ich Ihnen also an? Starre, sperrige Wintermäntel braucht keiner mehr. Die Klimaverhältnisse haben sich verändert, deshalb sind unsere Bedürfnisse einfach nicht mehr auf -10 Grad eingestellt. Schnell ins Auto springen ohne sich lange umzuziehen- das muss auch sein.

Aus meiner Sicht brauchen wir einfach mehr Teile die alles können, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Nuancierungen in der Stärke der Materialien sind das Nonplusultra und irgendwie wie der Geheimzusatz bei Coca-Cola.

Früher war der Wintermantel vor allem aus Wolle. Jetzt fügen wir der Wolle Angora sowie Kaschmir bei und erleben eine unbeschreibliche wärmende Leichtigkeit.

Leder und Lammfelle zum Beispiel sind wetterbeständig und dazu windundurchlässig, natürlich nur die besten Qualitäten. Leder aus Billigproduktionen werden auf Papierbasis gewonnen. Nur eine dünne Schicht Pseudo-Leder wird dabei auf billigen Untergrund gewalzt. Damit sollte niemand im Wind stehen!!

Selbst meine bord à bord verarbeiteten Jacken haben immer irgendwo eine Verschlussmöglichkeit.

Sollten Sie dennoch einen Klassiker von mir besitzen, der das nicht hat, bitte schicken, wir erledigen das für Sie!

Es ist eine Kunst, die Leichtigkeit des Seins in den Look für die kälteren Jahreszeiten zu bringen.

Dabei ist alles ganz einfach:
1. Schicht Seide: setzt Farbe, fließt wunderbar und trägt vor allem nicht auf!

2. Schicht: lose Jacke, am besten Kaschmir oder Jersey. Edle Kontraste zentrieren die Silhouette!

3. Schicht: Outdoor Jacke:  Hingucker durch Material oder Muster. Ich wäre nicht ich, wenn es nicht auch die Variante gäbe, die beides vereint.

Layering ist eine fast arithmetisch anmutende Formel für den perfekten Look.

Die Formel funktioniert aber nur, wenn die Handschrift des Designs erkennbar ist. Langfristig und nachhaltig angelegte modische Konzepte sind unkomplizierter im Layern. Modische Nettigkeiten werden schnell zu Störern! Sie sind es, die es trotz aller Algorithmen nie schaffen, den Layer Look zur Kunst zu erheben.

Kunst an uns selbst und für uns selbst – viel Erfolg dabei!

2017-10-23T11:58:25+00:00 23.10.2017|Fashion, Just Doris|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Petra D. 25. Oktober 2017 um 16:45 Uhr- Antworten

    Da gibt es dann nur noch einen Wunsch: mehr Seidenkleider bitte!

    Und Jacken oder Mäntel mit Kapuze, denn es regnet ja nun auch leider oft, auch wenn es nicht kalt ist.

    Btw. das Konzept von Norwegian Rain finde ich sehr durchdacht. Stylishe Regenmäntel aus japanischem high-tech Funktionsstoff.

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