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Florenz an einem Tag – kurz und wunderbar!

Ein Tag im wunderbaren Florenz

Florenz in einem Tag, aber nur für den ersten Eindruck

Eigentlich ist limitierte Zeit in Florenz ein Frevel an der Schönheit dieser Stadt. Allerdings ist es auch bei mir oft so, dass ich diese Stadt im Zeitraffer erlebe. Deshalb nehme ich Sie jetzt mit auf einen Tagestrip nach Florenz.

Ich komme mit dem Zug aus Bologna an. Was übrigens fantastisch funktioniert, Fahrtzeit 35 Minuten. Die Nord-Süd Achsen in Italien sind perfekt mit Hochgeschwindigkeitszügen bestückt. Dank privater Konkurrenz funktioniert auch die staatliche „Ferrovie delle Stato“ erstaunlich gut.

Ankunft Santa Maria Novella Firenze. Die Hektik des Bahnhofs wird Sie auch in der Stadt nicht verlassen. Viele, viele Menschen laufen wie wild gewordene Ameisen hin und her. Der Faktor Touristen ist in Florenz in der Hauptreisezeit fast wie in Venedig. Florenz ist relativ klein, nicht so überdimensional wie Mailand oder Rom, deshalb ist es in den Straßen der Stadt voll. Aber das vergisst man, wenn man sich dieser Stadt einfach hingibt.

Raus aus dem Bahnhof – der sichtbare Orientierungspunkt ist die Kuppel des Doms

Das Meisterwerk von Brunelleschi aus dem Jahre 1436 macht einfach jeden sprachlos. Manchmal lehne ich mich einfach einfach an eine Mauer und lasse den Dom auf mich wirken. Ewige Schönheit, die nie vergeht, wunderbar!

Meistens wähle ich dann die Via Roma. Ich lasse mich treiben durch die Geschäftsstraßen der Stadt, mit vielen außergewöhnlichen Läden und Bars, die immer wieder dazu einladen, einen Halt einzulegen. Geradeaus erreichen Sie die „Ponte Vecchio“, die Brücke der Goldschmiede, eine absolute Touristenattraktion, immer voll, aber man muss das gesehen haben.

Wir überqueren den Fluss Arno

Auf der anderen Seite des Arno ist das Leben sichtbar anders. Man merkt schnell, daß die traditionelle Altstadt auf der anderen Seite liegt. Es ist der Weg, vorbei an vielen Souvenirläden hin zum Palazzo Pitti, der viele unterschiedliche Museen mit oft wechselnden interessanten Ausstellungen beherbergt.

Meistens reicht der eine Tag nicht aus, um sich den atemberaubenden Museen zu widmen, die „Uffizien“ alleine sind ein lohnenswertes Tagesprogramm. Aber der Park hinter dem Palazzo Pitti der „Giardino di Boboli“ ist gerade im Sommer ein absoluter Wunderort an heißen, turbulenten Tagen.

Dann gehts zurück über den Arno

Mein liebster Verweilplatz im Winter, die „Piazza della Signoria“ vor dem „Palazzo Vecchio“. Die heiße Schokolade im „Café Rivoire“  ist ein absolutes Must Have, ich bin ansonsten kein Fan von heißer Schokolade aber hier … ein Traum!

Nicht ganz, aber fast um die Ecke geht’s dann zur Kirche „Santa Croce“, wenn man hier eintritt und vor den Grabmälern von Michelangelo, Machiavelli und Galileo Galilei steht, dann ist man nah dran am italienischen Gefühl.  Die Wiege der italienischen Kunst und Kultur umgibt jeden Fiorentiner auch heute noch mit einer besonderen Aura aus Stolz und Pathos.

An einem dieser Inspirationstage habe ich in der Umgebung von „Santa Croce“ eine besondere Entdeckung gemacht. Ich lief durch die Straße „Borgo Santa Croce “ und war irgendwann völlig verzaubert von einem Duft, der aus einem dieser Läden mit kleinen Türen kamen. Das machte mich neugierig, ich ging hinein.

Aquaflor- ein Laboratorium der Düfte mit sehenswertem Ladenlokal

Es hat mich sofort berührt, diese Philosophie des Besonderen: wir sind klein und machen das Beste für unsere Kunden. Ich fühlte mich sofort zu Hause, endlich mal jemand der so denkt wie ich. Nicht immer nur „größer, höher, weiter“, sondern einzigartig und außergewöhnlich.

Man nahm sich viel Zeit für mich, ich wurde geprüft, ob ich denn das Besondere von Aquaflor auch richtig vertreten kann. Da das aber außer Frage steht: denn wer wenn nicht wir als `Doris Megger Community`wissen das Wertvolle zu schätzen! Deshalb gibt es die exklusiven Raumdüfte von „Aquaflor Firenze“ in meinem Store in Düsseldorf.

Das Tagesprogramm neigt sich dem Ende. Der Rückweg zum Bahnhof führt mich noch mal an inspirierenden Orten vorbei, denen ich mich heute nicht mehr widmen kann. Aber letztes Innehalten an der Kathedrale „Santa Maria Novella“ muss sein, bevor ich mich wieder auf den Heimweg nach Bologna mache.

Jeder Tag in Florenz ist ein Ausflug in die Renaissance mit bleibenden Erinnerungen!

 

 

 

2018-11-15T22:44:20+00:0015.11.2018|Just Doris, Kolumne, Lifestyle|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Hannelore Toman 17. November 2018 um 0:31 Uhr - Antworten

    Liebe Doris, liebes Doris-Team,
    ein sehr schöner Bericht, der in mir Erinnerungen an meinen Urlaub am Gardasee mit den Besuchen der Städte Bozen und Meran erinnert. Ich war in Verona und Venedig, in Malcesine habe ich mir eine Lederjacke gekauft.
    Ich werde mir auf jeden Fall einen der Raumdüfte aussuchen kommen.
    Und schon mal ein guter Vorsatz für das neue Jahr: Ich werde einen Italienisch-Kurs belegen!

    Liebe Grüße
    Hannelore Toman

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